Das Hollersbachtal, der Hollersbach und der Lehrweg
Das Tal
Der Name des Tales samt seines Baches geht (laut F. Hörburger, Salzburger Ortsnamenbuch) auf den Hollerstrauch zurück. Das 18 km lange Tal ist wie die anderen Tauerntäler durch die eiszeitliche Überformung (Trogtal) und den Wechsel von Gefällstrecken und flachen Böden geprägt. Es ist breiter und offener als seine Nachbartäler (mittlerer Abstand der begrenzenden Kämme 6 km). Es beginnt jedoch mit einem engen Taleingang, der nach Rückzug der eiszeitlichen Gletscher durch eine großförmige Hangbewegung der östlichen Talflanke entstanden ist. Erst nach Einmündung des Scharrnbaches wird das Tal trogähnlich und die ausgeprägte Trogform wird überhaupt erst ab der Roßgrubalm (ca 4 km nach Ende des Lehrweges) erreicht.
Der Bach
Das Bachbett wird von Felsen und Steinen dominiert, nur in Stillwasserbereichen gibt es Kies und Feinsand.Der starke Wechsel in der Wasserführung (insbesondere Schneeschmelze, Unwetter) bewirkt ein dynamisches Ökosystem: es herrscht eine ständige Abfolge zwischen Anlandung, Festigung durch das Aufkommen von krautigen Pflanzen sowie Holzpflanzen und dem Wegreißen der Ufer samt ihrer Vegetation.
Der Bachlehrweg
Ausgangspunkt: Kleiner Hollersbachstausee
Höhenunterschied: 200 m
Gehzeit: 3 Stunden, leichte Wanderung,
feste Wanderschuhe
12 meist pultförmige Tafeln illustrieren u. a. Vögel am Bach, bodenständige Fische, die Kraft des Wassers oder Gesteine. Am letzten Wegstück Richtung Wirtsalm säumen alte Stein mauern den Weg: aufgeschlichtete Einfriedungen, so genannte "Steinhage". Den Abschluss des Weges bildet eine Orientierungstafel über den weiteren Verlauf des Hollersbachtales.
Kräutergarten & Bienenlehrpfad
Mehr Informationen »
Klausnerhaus
Mehr Informationen »
Freizeitanlage Holl-Idee
Mehr Informationen »
Kunsthalle & Kramerstall
Mehr Informationen »






Du befindest dich hier:
Nach Oben
Seite drucken